Geschichte Teneriffas
Die ersten Besucher Teneriffas waren vermutlich die Phönizier um 1100-800 v. Chr. Wiederentdeckt wurde die Insel 1341 durch portugiesische Seefahrer.
Teneriffa - und auch die weiteren Kanarischen Inseln - war ursprünglich von den Guanchen besiedelt. Der Name "Guanche" bedeutet soviel wie Mann aus Teneriffa.
Graf Jean de Béthencourt sollte im 15. Jahrhundert die Inseln für Spanien erobern. Strategisch gesehen, waren die Kanarischen Inseln die letzte europäische Station für die Atlantiküberquerung.
Alonso Fernández de Lugo landete 1494 landete auf Teneriffa und unterwarf bis 1496 die Insel der spanischen Krone. Ein "Denkmal" dieser Eroberungskämpfe bildet der Ort La Matanza "das Gemetzel", wo Alonso Ferández de Lugo zunächst von den Guanchen erfolgreich zurückgeschlagen wurde. Ende 1495 wurden die Guanchen dann doch von den Spaniern vernichtend geschlagen.
Teneriffa bildete von nun an eine wichtige Station im Schiffsverkehr zwischen Europa und Amerika.
Andere europäische Nationen versuchten ebenfalls, die Kanaren und speziell Teneriffa zu erobern, scheiterten aber an den spanischen Kanonen.
- 1797 scheitert Admiral Nelson, Santa Cruz de Tenerife einzunehmen
- 1817 wird auf Teneriffa die erste Universität der Kanaren gegründet
- 1852 wurde Teneriffa zur Freihandelszone erklärt und die Kanarischen Inseln wurden in die beiden Provinzen Santa Cruz de Tenerife und Las Palmas de Gran Canaria umgewandelt
- 1902 fand der bis heute letzte Vulkanausbruch des Teide statt
- 1982 wandeln sich die Kanarischen Inseln in eine autonome Region.
